Abteilungsfahrt der Tischtennis-Abteilung in 2019

Der Ursprung der Stadt Mühlhausen liegt bereits deutlich vor 400, begünstigt durch die zentrale Lage und dem fruchtbaren Boden in der Umgebung. In den Zeiten der Reformation und der Bauernkriege hat Mühlhausen eine recht bedeutende Rolle gespielt, da hier die radikalreformatorische Bewegung mit dem Prediger Thomas Müntzer und seinem Mitstreiter Heinrich Pfeiffer ihr Zentrum hatte. Ihr Ziel, das sie auch mit Gewalt durchsetzen wollten war: „Die Macht soll gegeben werden dem gemeinen Volk“.
Schon vor zwei Jahren planten wir, mit der Abteilung nach Mühlhausen/Thüringen zu fahren.
Endlich konnten wir diesen Plan im Mai dieses Jahres umsetzen. Da einige der Mitglieder verhindert waren, blieb die Gruppe dieses mal mit nur zehn Teilnehmern recht klein.
Die Idee für dieses Ziel lieferte ein Artikel aus unserer lokalen Zeitung, mit einigen Bildern aus Stadt und Umgebung. So haben wir in einem sehr schönen Hotel im Zentrum der Stadt Zimmer gebucht.
Die Teilnehmer kamen am Freitag an, und haben den Tag genutzt, sich bei sehr angenehmen Temperaturen und überwiegend Sonnenschein die vielen sehr liebevoll renovierten Fachwerkhäuser anzusehen.
Unser erstes gemeinsames Ziel war die Kirche „Divi Blasii“, in der eine originalrenovierte Bach-Orgel steht. Und damit auch der Magen nicht zu kurz kam, haben wir noch in einem kleinen Gartenrestaurant neben der Kirche eine Kleinigkeit gegessen. Der Abend war noch so warm, dass wir in unserem Speiselokal noch lange draußen sitzen konnten.
Der Samstag ist wie bei allen bisherigen Fahrten der Tag der Besichtigung. Gestartet sind wir mit der Gecko-Bahn, einer kleinen Bimmelbahn, die uns zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt fuhr. Der Fahrer hat uns dabei umfassend über die einzelnen Objekte informiert.
Anschließend haben wir die Besichtigung des Rathauses geplant. Der Wirt des Ratskellers, Mitglied des Geschichtsvereins Mühlhausen, hat uns ausführlich über die Geschichte und Entwicklung des Rathauses informiert. Im Anschluss daran hat er noch eine kleine Stadtführung angeboten, die dann aber noch fast zwei Stunden dauerte. Die führte dann auch zu unserem bereits geplanten Ziel, der Stadtmauer, die um 1200 gebaut wurde und die Innenstadt mit sieben Doppeltoren und 38 Wehr- und Kanzeltürmen und einer Länge von 2,7 Kilometern schützen sollte. Sie ist heute noch zum großen Teil erhalten, leider aber wegen Renovierungsarbeiten nur teilweise begehbar.
Nach dieser Tour waren wir ein wenig erledigt, so dass wir weitere Sehenswürdigkeiten nur noch von außen angeschaut haben, so auch die Kornmarkt-Kirche, heute ein Museum, die über den Verlauf, die Höhepunkte und die Nachwirkungen der Reformation und des Bauernkrieges informiert. Außerdem fanden wir auch nicht mehr den Weg in die eindrucksvolle Mühlhäuser Marienkirche mit dem höchsten Kirchturm Thüringens, der weit über die Stadtgrenzen sichtbar ist. Als Architektur- und Geschichtsdenkmal, Müntzergedenkstätte, Konzerthaus sowie Begegnungsort mit Religion und Kultur ist die Marienkirche eng mit dem Geschick der Stadt und ihrer Bürger verbunden.
Sonntag war leider der Tag des Abschieds von Mühlhausen, ich denke der eine oder andere hätte gern noch ein wenig in der Stadt verweilt, um sich dieses oder jenes noch ein wenig intensiver anzuschauen.
Gegen zwölf Uhr haben wir uns dann im nahegelegenen Nationalpark Hainach getroffen, der Ende 1997 gegründet wurde, es ist der 13. Nationalpark Deutschlands und der einzige in Thüringen. Eines der wichtigsten Ziele des 7500 Hektar großen Parks ist der Schutz des heimischen Buchenwaldes. Seit dem 25. Juni 2011 zählt der Nationalpark Hainich zum UNESCO-Weltnaturerbe Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas.
Hier war unser eigentliches Ziel der Baumkronenpfad, auf dem wir gern in den Wipfeln der Bäume wandern wollten. Von dem Aussichtsturm, der weit über die Wipfel der Bäume ragte bot sich dann noch ein grandioser Blick über das Umland.
Danach folgte unsere Heimfahrt nach einem Wochenende, das hoffentlich allen gut gefallen hat.
Der Ursprung der Stadt Mühlhausen liegt bereits deutlich vor 400, begünstigt durch die zentrale Lage und dem fruchtbaren Boden in der Umgebung. In den Zeiten der Reformation und der Bauernkriege hat Mühlhausen eine recht bedeutende Rolle gespielt, da hier die radikalreformatorische Bewegung mit dem Prediger Thomas Müntzer und seinem Mitstreiter Heinrich Pfeiffer ihr Zentrum hatte. Ihr Ziel, das sie auch mit Gewalt durchsetzen wollten war: „Die Macht soll gegeben werden dem gemeinen Volk“.
Schon vor zwei Jahren planten wir, mit der Abteilung nach Mühlhausen/Thüringen zu fahren.
Endlich konnten wir diesen Plan im Mai dieses Jahres umsetzen. Da einige der Mitglieder verhindert waren, blieb die Gruppe dieses mal mit nur zehn Teilnehmern recht klein.
Die Idee für dieses Ziel lieferte ein Artikel aus unserer lokalen Zeitung, mit einigen Bildern aus Stadt und Umgebung. So haben wir in einem sehr schönen Hotel im Zentrum der Stadt Zimmer gebucht.
Die Teilnehmer kamen am Freitag an, und haben den Tag genutzt, sich bei sehr angenehmen Temperaturen und überwiegend Sonnenschein die vielen sehr liebevoll renovierten Fachwerkhäuser anzusehen.
Unser erstes gemeinsames Ziel war die Kirche „Divi Blasii“, in der eine originalrenovierte Bach-Orgel steht. Und damit auch der Magen nicht zu kurz kam, haben wir noch in einem kleinen Gartenrestaurant neben der Kirche eine Kleinigkeit gegessen. Der Abend war noch so warm, dass wir in unserem Speiselokal noch lange draußen sitzen konnten.
Der Samstag ist wie bei allen bisherigen Fahrten der Tag der Besichtigung. Gestartet sind wir mit der Gecko-Bahn, einer kleinen Bimmelbahn, die uns zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt fuhr. Der Fahrer hat uns dabei umfassend über die einzelnen Objekte informiert.
Anschließend haben wir die Besichtigung des Rathauses geplant. Der Wirt des Ratskellers, Mitglied des Geschichtsvereins Mühlhausen, hat uns ausführlich über die Geschichte und Entwicklung des Rathauses informiert. Im Anschluss daran hat er noch eine kleine Stadtführung angeboten, die dann aber noch fast zwei Stunden dauerte. Die führte dann auch zu unserem bereits geplanten Ziel, der Stadtmauer, die um 1200 gebaut wurde und die Innenstadt mit sieben Doppeltoren und 38 Wehr- und Kanzeltürmen und einer Länge von 2,7 Kilometern schützen sollte. Sie ist heute noch zum großen Teil erhalten, leider aber wegen Renovierungsarbeiten nur teilweise begehbar.
Nach dieser Tour waren wir ein wenig erledigt, so dass wir weitere Sehenswürdigkeiten nur noch von außen angeschaut haben, so auch die Kornmarkt-Kirche, heute ein Museum, die über den Verlauf, die Höhepunkte und die Nachwirkungen der Reformation und des Bauernkrieges informiert. Außerdem fanden wir auch nicht mehr den Weg in die eindrucksvolle Mühlhäuser Marienkirche mit dem höchsten Kirchturm Thüringens, der weit über die Stadtgrenzen sichtbar ist. Als Architektur- und Geschichtsdenkmal, Müntzergedenkstätte, Konzerthaus sowie Begegnungsort mit Religion und Kultur ist die Marienkirche eng mit dem Geschick der Stadt und ihrer Bürger verbunden.
Sonntag war leider der Tag des Abschieds von Mühlhausen, ich denke der eine oder andere hätte gern noch ein wenig in der Stadt verweilt, um sich dieses oder jenes noch ein wenig intensiver anzuschauen.
Gegen zwölf Uhr haben wir uns dann im nahegelegenen Nationalpark Hainach getroffen, der Ende 1997 gegründet wurde, es ist der 13. Nationalpark Deutschlands und der einzige in Thüringen. Eines der wichtigsten Ziele des 7500 Hektar großen Parks ist der Schutz des heimischen Buchenwaldes. Seit dem 25. Juni 2011 zählt der Nationalpark Hainich zum UNESCO-Weltnaturerbe Buchenurwälder und Alte Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas.
Hier war unser eigentliches Ziel der Baumkronenpfad, auf dem wir gern in den Wipfeln der Bäume wandern wollten. Von dem Aussichtsturm, der weit über die Wipfel der Bäume ragte bot sich dann noch ein grandioser Blick über das Umland.
Danach folgte unsere Heimfahrt nach einem Wochenende, das hoffentlich allen gut gefallen hat.

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